Untersuchungsprinzip

Die Magnetresonanztomographie ist ein Untersuchungsverfahren ohne Einsatz von Röntgenstrahlen. Die Anfertigung von Schnittbildern des untersuchten Körperabschnitts basiert auf der Nutzung der magnetischen Eigenschaften der im menschlichen Körper vorhandenen Atomkerne. Dabei kommen ein starkes äußeres Magnetfeld und Radiowellen des Untersuchungsgerätes zum Einsatz.

In unserer Praxis arbeiten wir mit einem hochmodernen 16-Kanal-MRT der Firma Philips.

Untersuchungsablauf

Bevor wir mit der Untersuchung beginnen, werden Sie gebeten, unseren Aufklärungsbogen zu lesen und einige für die Untersuchung notwendige Fragen zu beantworten. Für die Untersuchung werden Sie auf einer Untersuchungsliege bequem gelagert und in das vorne und hinten offene Untersuchungsgerät gefahren. Die zu untersuchende Körperregion wird dabei in der Mitte des Gerätes positioniert. Während der Untersuchung erhalten Sie einen Gehörschutz, weil bei der Untersuchung laute Klopfgeräusche entstehen. Wir haben zu Ihnen ständigen Sicht- und Sprechkontakt, im Notfall können Sie mittels einer Klingel Hilfe anfordern. Die Untersuchungsdauer ist abhängig vom zu untersuchenden Körperabschnitt und beträgt in der Regel 15 bis 20 Minuten.

Zur Abklärung einiger Befunde ist es notwendig, Kontrastmittel über eine Vene in das Blutgefäßsystem zu spritzen. Im Allgemeinen sind MRT-Kontrastmittel sehr gut verträglich, wie bei jedem Medikament können jedoch Nebenwirkungen (z.B. allergische Reaktionen) bei einigen Patienten auftreten. Schwerwiegende kontrastmittelbedingte Nebenwirkungen (z.B. Beeinträchtigungen des Kreislaufsystems oder der Nieren) sind sehr selten.

Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Ihnen während der Untersuchung unwohl wird!

Wichtig zu wissen

Bei der MRT-Untersuchung kommt ein starkes Magnetfeld zum Einsatz. Aus diesem Grund ist es zwingend notwendig, dass Sie alle metallischen Gegenstände vor der Untersuchung ablegen (Haarspangen, Uhren, Schmuck, Kugelschreiber, Piercings etc.) Bitte verzichten Sie am Untersuchungstag auf das Auftragen von Lidschatten und Wimperntusche, weil viele dieser Kosmetika kleine metallische Partikel enthalten können.

Wenn sich in Ihrem Körper künstliche Herzklappen, Implantate, Herzschrittmacher, Fremdkörper oder Prothesen befinden, müssen Sie uns diese unbedingt angeben!
Für Herzschrittmacherpatienten ist eine MRT-Untersuchung nicht möglich. Bitte bringen Sie Unterlagen zu vorhandenen künstlichen Herzklappen, Implantaten, Herzschrittmachern, Fremdkörpern oder Prothesen mit – nur so können wir im Einzelfall entscheiden, ob die Untersuchung bei Ihnen durchgeführt werden kann. Die meisten Prothesen und Implantate stellen heutzutage allerdings kein Hindernis mehr für eine MRT-Untersuchung dar.

Bitte informieren Sie uns, wenn Sie schwanger sind oder sein könnten, weil derzeit keine gesicherten Aussagen über den Einfluss bzw. die Sicherheit von MRT-Untersuchungen im ersten Drittel der Schwangerschaft vorliegen!